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Obst richtig haltbar machen

Gepostet von Sophie Maier 20.Dezember 2011 0 Kommentare

Zur Haltbarmachung von Obst, das im Sommer und Herbst in großen Mengen zur Verfügung steht, gibt es unterschiedliche Methoden. Die wichtigste und einfachste Methode ist die Konservierung durch Hitze.

Eingekochtes Obst oder Gemüse hält sich über mehrere Jahre. Zu beachten dabei ist jedoch der Vitaminverlust bei zu langer Lagerung. Unbedingt zu beachten ist, dass Gläser und Deckel vorher gründlich sauber gemacht werden. Werden Gummiringe verwendet, müssen diese vor Verwendung in kochendes Essigwasser getaucht werden, um eine möglichst hohe Keimfreiheit zu erzielen.

Haltbarmachung durch Einkochen in Gläsern mit Schraubverschluss:
Beim Einkochen in Gläsern mit Schraubverschluss wird das in Stücke geteilte Obst bis ungefähr 2 cm unter den Rand dicht in ein verschließbares Glas gefüllt. Anschließend wird das Glas bis zum Rand mit Wasser (oder aufgekochtem Zuckerwasser) aufgefüllt. Nun wird das Glas verschlossen und bei ungefähr 100 Grad für 30-35 Minuten im Backrohr erhitzt. Dadurch werden alle Keime abgetötet und durch den entstehenden Unterdruck ein Vakuum erzeugt, das das Eindringen von Keimen von außen verhindert. Nach der Entkeimungszeit wird das Backrohr ausgeschaltet und die Gläser im Ofen abgekühlt.

Haltbarmachung durch Einkochen in Weck-Gläser:
Werden sogenannte Weck-Gläser verwendet, muss ebenfalls darauf geachtet werden, dass der Gummiring und der Glasrand absolut sauber sind. Die Gläser werden wie beim Einkochen in Schraubgläsern befüllt. Auf die befüllten Gläser werden anschließend der feuchte Gummiring und der Deckel aufgelegt und mit den dazu gehörenden Spangen befestigt.

In einem großen Topf wird Wasser auf die Temperatur von 100 Grad Celsius erhitzt. Sobald das Wasser die richtige Temperatur erreicht hat, werden die Gläser für ungefähr 30 Minuten in den Topf gestellt. Wichtig ist, dass die Gläser nicht direkt auf dem Topfboden stehen, sondern auf einem passenden Einsatz. Die Gläser sollen locker nebeneinanderstehen und dürfen nicht so eingestellt werden, dass dafür Druck verwendet werden muss. Das Wasser soll die Gläser zu drei Viertel der Höhe bedecken.