Lebensmittel mit langer Haltbarkeit

lebensmittel lagern

Nicht immer kommt man dazu, alle Lebensmittel frisch einzukaufen. Deswegen lohnt es sich eine kleine Auswahl an bestimmten Produkten vorrätig zu haben.

Besonders Sättigungsbeilagen lassen sich lange lagern. Nudeln, Reis und Kartoffeln verfügen, bei richtiger Lagerung, über eine bemerkenswerte Haltbarkeit. Reis und Nudeln sollten vor allem trocken platziert werden. Mit beiden Lebensmitteln kann man eine Vielzahl gesunder und köstlicher Gerichte zaubern. Zum Beispiel mit Brühe, die ebenfalls lange haltbar ist, kann zügig ein mediterranes Risotto zubereitet werden. Nudeln schmecken meistens der ganzen Familie und sie haben zusätzlich den Vorteil, dass sie sich sehr vielseitig verarbeiten lassen. An Kartoffeln hat man lange Freude, wenn man sie trocken und dunkel lagert.

Zu den Beilagen kann man Gemüse servieren. In Form von Konserven sind viele Produkte erhältlich. So findet man in den Supermärkten eine große Auswahl an Bohnen, Rotkohl, Sauerkraut, Mischgemüse und Champignons.
Auch Fisch und Fleisch sind in Form von Konserven erhältlich. Als Nachspeise kann man Obst aus Gläsern wählen. Fertige Fruchtcocktails oder Apfelmus sorgen für Vitamine.

Auch Fertiggerichte, wie zum Beispiel Suppen oder Eintöpfe, sind lange zu verwerten. Durch spezielle Verfahren sind sie über Jahre hinweg genießbar.
An Getränken kann man sich eine Auswahl an verschiedenen Tees und Kaffeesorten anlegen. Beide Produkte sind verhältnismäßig lange haltbar. Besonders wenn die halbe Familie krank ist, freut man sich, dass man bei dem Erkältungstee zugegriffen hat.

Wenn die Zeit knapp ist, sind die haltbar gemachten Lebensmittel sehr praktisch. Jedoch sollte man nach Möglichkeit frische Kost stets bevorzugen. Frische Lebensmittel sind gesünder und frei von Konservierungsstoffen.

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Geeignete Schnellkochtopfgerichte

mit schnellkochtopf kochen

Viele Hausfrauen, vor allem die älteren Generationen, setzen auf das Kochen mit einem sogenannten ‘Dampfdrucktopf’, der auch unter dem Namen ‘Schnellkochtopf’ beziehungsweise ‘Dampfgarer’ bekannt ist.

Der Vorteil eines Schnellkochtopfes ist unter anderem die verkürzte Garzeit der Lebensmittel, die mit der hohen Gartemperatur von 120 Grad erreicht wird, aber auch die Nährstoffe, wie zum Beispiel die Vitamine im Gemüse, bleiben zum größten Teil erhalten und werden nicht, wie in einem herkömmlichen Kochtopf ausgewaschen.

Die Handhabung des Schnellkochtopfes ist sehr simpel und für jeden Hobbykoch geeignet. Das Kochgut wird in den Topf gegeben und die in der Bedienungsanleitung angegebene Menge Wasser hinzugefügt, den Topf luftdicht verschließen und schon kann das schnelle Dampfgaren beginnen.
Mit der Nutzung eines Schnellkochtopfes lässt sich die Garzeit um 50 bis 70 Prozent senken und ist zudem auch noch energiesparend.

In einem Schnellkochtopf lassen sich zahlreiche Gerichte zubereiten. Wer es gern deftig mag, kann mithilfe des Dampfgarers zum Beispiel eine Erbsensuppe, Kartoffelsuppe oder einen Feuerzopf zubereiten. Dies ist nicht nur geschmackvoller, weil die Aromastoffe erhalten bleiben, sondern spart auch noch viel Zeit, die man nicht am Herd verbringen muss.
Hauptsächlich lässt sich Gemüse aller Art, wie Kartoffeln, Karotten, Spargel, Bohnen, Linsen, Blumenkohl, Rosenkohl und viele andere Gemüsesorten am besten und effektivsten in einem Schnellkochtopf zubereiten.
Aber auch Gemüsebrühen, Fleischbrühen, Reis, Nudeln, Fleisch oder Eintöpfe können ohne Probleme zubereitet werden.
Es sind aber nicht nur deftige Gerichte für den Schnellkochtopf geeignet, auch Süßspeisen lassen sich ohne Probleme zubereiten, wie beispielsweise Milchreis, der durch den entstehenden Wasserdampf besonders cremig und locker wird.
Es gibt unbegrenzte Möglichkeiten einen Schnellkochtopf in der häuslichen Küche einzusetzen. Diese Investition lohnt sich und macht sich bei häufiger Anwendung ganz schnell bezahlt.

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Obst richtig haltbar machen

Zur Haltbarmachung von Obst, das im Sommer und Herbst in großen Mengen zur Verfügung steht, gibt es unterschiedliche Methoden. Die wichtigste und einfachste Methode ist die Konservierung durch Hitze.

Eingekochtes Obst oder Gemüse hält sich über mehrere Jahre. Zu beachten dabei ist jedoch der Vitaminverlust bei zu langer Lagerung. Unbedingt zu beachten ist, dass Gläser und Deckel vorher gründlich sauber gemacht werden. Werden Gummiringe verwendet, müssen diese vor Verwendung in kochendes Essigwasser getaucht werden, um eine möglichst hohe Keimfreiheit zu erzielen.

Haltbarmachung durch Einkochen in Gläsern mit Schraubverschluss:
Beim Einkochen in Gläsern mit Schraubverschluss wird das in Stücke geteilte Obst bis ungefähr 2 cm unter den Rand dicht in ein verschließbares Glas gefüllt. Anschließend wird das Glas bis zum Rand mit Wasser (oder aufgekochtem Zuckerwasser) aufgefüllt. Nun wird das Glas verschlossen und bei ungefähr 100 Grad für 30-35 Minuten im Backrohr erhitzt. Dadurch werden alle Keime abgetötet und durch den entstehenden Unterdruck ein Vakuum erzeugt, das das Eindringen von Keimen von außen verhindert. Nach der Entkeimungszeit wird das Backrohr ausgeschaltet und die Gläser im Ofen abgekühlt.

Haltbarmachung durch Einkochen in Weck-Gläser:
Werden sogenannte Weck-Gläser verwendet, muss ebenfalls darauf geachtet werden, dass der Gummiring und der Glasrand absolut sauber sind. Die Gläser werden wie beim Einkochen in Schraubgläsern befüllt. Auf die befüllten Gläser werden anschließend der feuchte Gummiring und der Deckel aufgelegt und mit den dazu gehörenden Spangen befestigt.

In einem großen Topf wird Wasser auf die Temperatur von 100 Grad Celsius erhitzt. Sobald das Wasser die richtige Temperatur erreicht hat, werden die Gläser für ungefähr 30 Minuten in den Topf gestellt. Wichtig ist, dass die Gläser nicht direkt auf dem Topfboden stehen, sondern auf einem passenden Einsatz. Die Gläser sollen locker nebeneinanderstehen und dürfen nicht so eingestellt werden, dass dafür Druck verwendet werden muss. Das Wasser soll die Gläser zu drei Viertel der Höhe bedecken.

Obst einfrieren leicht gemacht

obst einfrieren

Das Einfrieren von Obst oder auch Gemüse ist sinnvoll, sofern man über einen eigenen Garten verfügt. Hier fallen oft größere Mengen an Früchten an, deren Verzehr innerhalb der recht kurzen Ernteperiode oft unmöglich ist. In eingefrorenem Obst bleibt ein Großteil der natürlichen Vitamine und Mineralstoffe erhalten, worin ein Vorteil gegenüber der althergebrachten Methode des Einkochens besteht. Weder Geschmack noch Farbe leiden darunter. Des Weiteren kristallisiert das in Obst und Gemüse enthaltene Wasser aus und wird dadurch für Bakterien und Schimmelpilze, welche freies Wasser zum Leben benötigen, unerreichbar.

Will man seine eigenen Gartenerträge in größeren Mengen einfrieren, so ist die Anschaffung einer modernen umweltfreundlichen Tiefkühltruhe sinnvoll. Tiefkühlschränke sowie Tiefkühlfächer in Kühlschränken verbrauchen unnötig hohe Energiemengen, da bei jedem Öffnen ein Luftaustausch stattfindet (warme Luft steigt nach oben). Steht die Tiefkühltruhe an einem kühlen frostfreien Ort, so ist ihr Energieverbrauch dagegen verhältnismäßig gering.

Einige Obstsorten wie Rhabarber, Aprikosen und Pfirsiche werden vor dem Einfrieren gewaschen, geputzt und in Stücke geschnitten. Arten mit sehr hohem Wasseranteil wie Beerenobst verlieren durch das Einfrieren an Knackigkeit – hier bietet ein Einfrieren in Form von Fruchtpüree die geschmacklich beste Alternative. Das Gleiche gilt abhängig von deren Verwendungszweck für Äpfel und Birnen. Nicht alle Obstsorten eignen sich als Tiefkühlkost. Von dem Versuch, Südfrüchte wie Kakis, Litschis oder Bananen einzufrieren, sei dringend abgeraten. Diese vertragen unter Umständen schon Kühlschranktemperaturen um 8 °C eher schlecht.

Für einen schonenden Umgang mit dem eingefrorenen Obst sollte dieses möglichst schnell aufgetaut und verarbeitet werden. Bei der Zubereitung eines Kuchens kann der Früchtebelag in gefrorenem Zustand auf dem Teig verteilt und der Kuchen so gebacken werden. Es gibt nichts Leckereres als Kuchen mit frischem Obst im tiefsten Winter.

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Die richtigen Pfannen für Induktionskochfelder

Der Boden einer Pfanne oder eines Topfes für Induktionskochfelder muss ganz oder zumindest teilweise aus Eisen bestehen. Der Grund dafür ist, dass nur Eisen durch die Magnetfelder eines Induktionsherdes schnell und effizient erhitzt werden kann. Die herkömmlichen Pfannen aus Kupfer, Aluguss, Stahlkeramik oder Edelstahl sind für Induktionsherde nicht geeignet, da sie auf Induktionskochfeldern nur sehr schwach Hitze entwickeln, und somit nicht zum Kochen geeignet sin. Mittlerweile gibt es aber auch spezielle Alu-Pfannen zu kaufen, in deren Boden eine feine Eisenschicht eingearbeitet worden ist. Durch diese Eisenschicht eignen sich dann auch diese Pfannen zum Kochen auf dem Induktionsherd.

Wenn Sie sich nicht mehr sicher sind, aus welchem Material Ihr Kochgeschirr besteht, dann gibt es einen kleinen Trick, mit dem Sie überprüfen können, ob das Material für Induktionsherde geeignet oder ungeeignet ist. Sie müssen einfach einen kleinen Magneten an den Boden Ihrer Pfanne oder Ihres Topfes halten. Wird dieser vom Boden angezogen, so ist das Kochgeschirr induktionsgeeignet.

Doch auch wenn Sie noch keinen Induktionsherd besitzen, lohnt sich die Anschaffung der mit Eisen beschichteten Pfannen und Töpfe. Denn auch auf herkömmlichen Herdplatten werden Pfannen und Töpfe mit Eisen schneller und damit energiesparender erhitzt als herkömmliches Kochgeschirr.

Wie funktioniert eigentlich ein Induktionskochfeld? Bei Induktionskochfeldern wird Energie in Form von elektromagnetischen Wechselfeldern auf den Boden des Kochgeschirrs übertragen. Dort wird die Energie in Wärme umgewandelt und erhitzt das Kochgeschirr.

Ein großer Vorteil von Induktionsherden ist, dass die Wärme ausschließlich über den Boden des Kochgeschirrs erzeugt wird. Dies bedeutet, dass auch auf großen Kochfeldern nur der Topf selbst erwärmt wird, nicht das Feld außen um den Topf herum. Wird der Topf von der Induktionsplatte genommen, so ist nur der Topf heiß, die Platte des Herdes wird sofort wieder kalt. Somit können sich Kinder nicht an den Herdplatten des Induktionsherdes die Finger verbrennen.

Mal etwas Dampf machen

Beim Dampfgaren handelt es sich um eine traditionelle und sehr alte chinesische Zubereitungsart. Durch die Vorteile der Methode lässt sich das Dampfgaren allerdings bis heute als etablierte Zubereitungsmethode nicht aus der modernen Küche wegdenken.

Der Dampfgarer sorgt für eine schonende Zubereitung des Garguts. Dieses wird von allen Seiten vom Dampf umschlossen und gart bei diesem Prozess ohne auszutrocknen, auszulaugen oder zu verwässern. Nährstoffe und Aromen werden durch das Dampfgaren bestmöglich erhalten. Studien zeigen, dass der Gehalt an Vitamin C bei einzelnen Gemüsearten 50 Prozent höher liegt als beim Kochen. Einfach gesund!

Im Dampfgarer lassen sich alle Arten von Gemüse schonend zubereiten. Dabei wird nicht nur der Vitamingehalt besser erhalten, auch Mineralstoffe und Spurenelemente überstehen das Garen wesentlich besser als das Kochen. Die Farbe wird durch das Garen sogar noch verstärkt!

Neben Gemüse wird klassischerweise Fisch gegart. Auch ihm kommt die schonende Zubereitung zugute. Besonders Lachs und Schellfisch sind dankbare Fische für den Dampfgarer. Hier sind der Phantasie aber keine Grenzen gesetzt. Haben Sie Mut zum Experimentieren – es kann nichts anbrennen!

Ein einfaches, leckeres und gesundes Gericht ist Lachs mit Lauch an Weißweinsauce. Der in dünne Streifen geschnittene Lauch wird dabei mit etwas Butter und Schalotten (oder Zwiebeln) in den Garer gegeben. Der Lachs wird portionsweise auf das Gemüse gelegt, mit Salz und Pfeffer gewürzt und ebenfalls gegart. Den Weißwein können Sie mit dem Fischsud auf der Kochstelle erhitzen und mit Salz, Pfeffer und etwas Dill abschmecken. Abschließend einfach alles auf dem Teller anrichten – und mit Reis servieren. Eine kleine Reminiszenz an die fernöstlichen Erfinder des Dampfgarens vor 2000 Jahren.

Schonende Zubereitung von Gemüse

gemüse schonend zubereiten

Bei der Zubereitung von Gemüse ist der Garpunkt entscheidend. Dieser entscheidet über die spätere Bissfestigkeit, über den Vitamingehalt und nicht zuletzt auch über den Geschmack.Vorweg kann man sagen: Ein Gemüse, welches zu lange und zu heiß gekocht wird, verliert viele gesunde Inhaltsstoffe. Einige Vitamine sind wasserlöslich, andere lösen sich bei Temperaturen von 65-75 Grad Celsius auf.

Gemüse hat – je nach Zubereitungsart – stark unterschiedliche Garpunkte. Die Garpunkte hängen auch davon ab, ob man z.B. einen ganzen Blumenkohl im Wasser kocht, ihn vorher zu Röschen klein schneidet oder ob man ihn nur in eine Suppe gibt. Mit der Zeit gewinnt man ein Gefühl für das richtige Verhältnis von Gemüsesorte, Temperatur, Medium und Zeitdauer. Die besten Garmethoden setzen das Gemüse daher nur kurz einer angemessen hohen Temperatur unter 100 Grad Celsius aus, teilweise kann man das Wasserbad auch vollständig ersetzen.

Beim Dampfgaren zum Beispiel wird Gemüse nur durch den heißen Wasserdampf zubereitet. Es gibt spezielle Geräte oder Topf-Aufsetzer für diese Methode. Dies hat den Vorteil, dass sich nicht so viele Vitamine im Kochwasser lösen. Ebenfalls möglich ist es, das Gemüse zu pochieren. Dies gelingt nur, wenn die einzelnen Stücke möglichst ebenmäßig sind, was Form und Zusammensetzung anbelangt. Pochieren erfolgt in heißem, aber nicht kochendem Wasser (75 bis 90 Grad Celsius). Anschließend entnimmt man das Gemüse und unterbricht den Garvorgang schlagartig durch ein kurzes Bad (maximal 5-10 Sekunden) in Eiswasser. Dadurch kann das Innere des Gemüses noch etwas nachgaren und ist warm, währenddessen das Äußere schon fertig gegart nur noch ‘ruht’ und knackig bleibt.

Eine große Tabelle zu Garzeiten von Gemüsen findet man (kostenfrei) hier:

http://bit.ly/xerEw5

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Es muss nicht immer Soßenbinder sein

Wer kennt das nicht, es soll am Sonntag einen herrlichen Braten geben, doch wie wird die Soße gebunden? Im Handel gibt es den allseits bekannten Soßenbinder, doch der muss es nicht immer sein. In der folgenden Liste finden Sie viele alternative Mittel, mit denen man eine Soße prima binden kann.

Weizenmehl
Sahne
Maisstärke
Speisestärke
Soßenbinder (hell / dunkel)
Butter
Creme Fraiche
Schmand
Agar Agar
Johannisbrotkernmehl
Pfeilwurzelmehl
Kichererbsenmehl
Kuzu oder Kudzu
Sago (Perlsago)
Eigelb
Guarkernmehl
Bindino (aus dem Reformhaus)
Kartoffelstärke
geriebene Kartoffeln
Frischkäse
Schmelzkäse
Gelatine
Weißbrotkrume
mitgekochtes, püriertes Gemüse
Sauce Pur von Knorr beispielsweise

Wichtig ist bei Butter, Creme Fraiche, Eigelb, Schmand und Sahne muss man unbedingt darauf achten, dass die Soße nicht flockt, beziehungsweise gerinnt. Das kann passieren, wenn es in der Soße zu viel Säure gibt oder wenn der Soßengrundsatz zu heiß ist.

Hobbyköche, die vegetarisch oder sogar vegan kochen möchten, sollten zu Agar Agar, Bindobin, Johannesbrotkernmehl, Weizenmehl, Pfeilwurzelmehl, Kartoffelstärke, Maisstärke, Pfeilwurzelmehl, Kichererbsenmehl, Kuzu oder Kudzu, Weißbrotkrume, Sago (Perlsago), Guarkernmehl oder mitgekochtem, püriertem Gemüse greifen.

Bei süßen Soßen sollte man darauf achten, dass man ein geschmacksneutrales Bindemittel benutzt, damit kein unangenehmer Neben- bzw. Beigeschmack auftritt, denn das kann die leckerste Soße leider ruinieren. Dafür kann man sehr gut Gelatine oder Agar Agar benutzen.

Wer auf einen fettfreien oder fettreduzierten Soßenbinder zurückgreifen möchte, sollte Sahne, Schmand, Butter, Eigelb und Creme Fraiche lieber im Kühlschrank lassen, da es sich dabei um richtige Kalorienbomben handelt.

Wem das alles zu umständlich ist, sollte lieber auf den handelsüblichen Soßenbinder oder auf Sauce Pur von beispielsweise Knorr zurückgreifen. Der Soßenbinder zumindest ist auch in der Low-Fat-Küche benutzbar.

Marmelade kochen neu entdecken

marmelade kochen

Wer kocht heute schon noch Marmelade – außer Oma? Das Kochen von Marmelade ist unmodern geworden. Im Supermarkt gibt es alle erdenklichen Sorten zu erschwinglichen Preisen, wer will sich da schon den Aufwand machen, in der Küche zu stehen und viel zu investieren? Doch die eigene Herstellung lohnt sich. Es macht Spaß, seine eigene, individuelle Marmelade herzustellen. Bei der Wahl der Früchte sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt, sodass auch exotische Kreationen jenseits des Supermarktsortiments ganz einfach hergestellt werden können. Warum nicht einmal Kirsche mit Erdbeere kombinieren oder Ananas mit Maracuja? Und so geht es:

Auf ein Kilogramm Früchte benötigt man ein bis drei Kilogramm Gelierzucker. Die genaue Menge hängt von der Süße der jeweiligen Frucht und den individuellen Vorlieben ab. Im übrigen sind die Angaben auf der Zuckerverpackung zu beachten. Die Früchte werden geputzt, zerkleinert und mit dem Gelierzucker zusammen ca. 4 Minuten aufgekocht. Dabei sollte ein ausreichend großer Topf verwendet werden, da die Früchte beim Kochen schäumen und Platz brauchen. Die Masse wird dann in heiß gespülte Gläser gefüllt. Jetzt muss man nur noch den Deckel zuschrauben und die Marmelade abkühlen lassen. Die ersten zehn Minuten sollte man die Gläser auf den Deckel stellen. Solange das Glas nicht geöffnet wird, hält sich die fertige Marmelade mindestens ein Jahr.

Besonders raffiniert wird die Marmelade, wenn man ganz nach eigenem Gusto Gewürze oder zum Beispiel Mandelblättchen oder Kokosflocken hinzugibt. Auch Kirschwasser, Obstler oder Amaretto können den Geschmack veredeln. Auch für die Zusätze gilt: Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Die Zubereitung ist sehr einfach. Sollte doch einmal etwas schief gehen und die Marmelade beispielsweise zu flüssig werden, kocht man sie erneut auf und gibt statt Gelantine etwas Tortenguss hinzu. Ansonsten gilt – wie bei jeder Arbeit in der Küche: absolute Sauberkeit.

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Fettarme Küche – köstlich und gesund

In unserer Gesellschaft wird vermehrt auf eine gesunde Ernährung geachtet. Zeiten, in denen tierische Fette en masse verwendet werden, sind vorbei. Leichte, fettarme und raffinierte Küche hingegen ist ‘in’. Fettarm kochen kann auch wirklich sehr einfach sein.

Das richtige Equipment
Mit der richtigen Ausstattung ist es kinderleicht, fettarm zu kochen. Eine antihaftbeschichtete Pfanne beispielsweise hilft dabei, besonders wenig Öl zum Braten von Fleisch, Fisch oder Gemüse verwenden zu müssen. Wichtig ist es, auf tierische Fette weitestgehend zu verzichten. Gesünder ist es, wertvolle Speiseöle zu verwerten. Olivenöl, Sesamöl oder Erdnussöl eignen sich hervorragend für die Pfanne. Auch die Zubereitung von Speisen im Wok ist besonders fettarm. In diesem asiatischen Kochgerät wird das Essen gar und schmackhaft, ohne dass ein einziger Tropfen fett benötigt wird. Gleiches gilt für den Dampfgarer. In einem Dampfgarer werden Kartoffeln, Gemüse oder Fisch gar, ohne dass Fett benötigt wird. Ein Traum!

Fettarme Soßen
Anstatt fette Sahnesoßen zuzubereiten, kann ganz einfach Fett eingespart werden, indem auf Milch oder Joghurt zurückgegriffen wird. Das gilt nicht nur für Soßen, sondern auch für Salatdressings.

Fetteinsparer Backofen
Lust auf Fischstäbchen oder Chicken Nuggets, aber Angst vor dem fettigen Braten und den dazu gehörigen Kalorien? Kein Problem, wenn Sie den Backofen nutzen. Die Fischstäbchen oder Hänchenteile werden wunderbar knusprig und braun, benötigen aber kein zusätzliches Fett. So macht Genuss viel mehr Spaß.

Rahmsoße ade – Gemüse dünsten olé
Statt Gemüse in Fett, Sahne und Rahm zu ertränken, kann man es auch einfach ganz frisch und knackig dünsten. Das spart Fett und Kalorien und ist darüber hinaus auch noch sehr viel gesünder.